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Christlicher Krankenhaustag in Bayern: Das gibt Sinn - Arbeit, die begeistert!

11.07.2019

Beim gemeinsamen Krankenhaustag der bayerischen Krankenhäuser in katholischer und evangelischer Trägerschaft stehen die schönen und wertvollen Seiten der Arbeit im Krankenhaus im Mittelpunkt.

 

 

München / Regensburg, – Bei dem Christlichen Krankenhaustag in Bayern drehte sich am vergangenen Dienstag alles um die schönen und wertvollen Seiten, die für die verschiedenen Berufsgruppen im Krankenhaus bei ihrer Arbeit erfahrbar sind. Trotz der hohen Belastung bringt die Tätigkeit am und mit dem Patienten viel Freude. Die Arbeit ist christlich verwurzelt, stiftet Sinn und erfährt eine hohe soziale Anerkennung. Als Konfessionelle Träger können sämtliche Einnahmen auch wieder in das Krankenhaus und seine Mitarbeiterschaft reinvestiert werden.

Vom Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zeichnet LMR Peter Lechner aktuelle Entwicklungen in der Krankenhaus- und Gesundheitspolitik auf. Eine flächendeckende Gesundheitsversorgung sicherzustellen ist weiterhin die oberste Zielsetzung des Bayerischen Gesundheitsministeriums. Mit den steigenden Qualitätsvorgaben und Dokumentationspflichten erwartet er in der Krankenhauslandschaft eine zunehmende Bildung von Klinikverbünden, die sich spezialisieren und ihre Leistungen miteinander abstimmen werden.

In ihrem Beitrag plädiert Professorin Eberl dafür, die Wirksamkeit der pflegerischen Tätigkeit aufzuzeigen. Die Auswirkungen der Pflege auf die Versorgungsqualität und Patientensicherheit ist fundamental. Für eine entsprechende Abbildung im Vergütungssystem hält sie eine wissenschaftlich fundierte Datenbasis für notwendig. Der Spezialist für Markenkommunikation Paul Wagner zeigt die Basics der Imagepflege auf. Für ein gutes Image muss die positive Kommunikation auf den zentralen Kommunikationswegen überwiegen. In der anschließenden Diskussionsrunde wird deutlich, dass die Fachexpertise der Pflege der Schlüssel für ein gutes Standing innerhalb und außerhalb der Krankenhäuser ist.

Den krönenden Abschluss findet die Tagung in den spitzfindigen und tiefsinnigen Beiträgen von Pfarrer Dr. Christoph Seidl gemeinsam mit dem Songwriter Hubert Treml. Musikalisch und wortgewaltig brachten sie die erfreulichen und überraschenden Seiten der Pflege zum Klingen.