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Botschaft von Papst Franziskus zum 30. Welttag der Kranken

11. 02. 2022

Dieses Jahr lautet das Motto: „Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist“ (Lk 6,36).

 

Papst Franziskus würdigt die Fortschritte der Medizin, mahnt aber, dass alles dürfe nicht vergessen lassen, dass jeder Kranke einzigartig sei und eine besondere Würde habe. „Der Kranken ist immer wichtiger als seine Krankheit“, darum dürfe nicht einfach irgendeine Therapie verschrieben werden, ohne dem Leidenden zunächst einmal zuzuhören. Auch wo Heilung nicht möglich sei, sei es doch immer noch möglich, zu pflegen, zu trösten, Nähe zu zeigen.

 

Franziskus würdigte besonders die Beschäftigten im Gesundheitswesen. Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger, Laboranten, Hilfspersonal sowie die zahlreichen Freiwilligen opferten kostbare Zeit, um den Leidenden beizustehen.

 

"Liebes Gesundheitspersonal, Ihr Dienst an der Seite der Kranken, den Sie mit Liebe und Kompetenz ausüben, geht über die Grenzen Ihres Berufs hinaus und wird zu einer Mission", schrieb der Papst. Dieses Engagement könne ein Zeichen göttlicher Barmherzigkeit sein. "Seid euch der großen Würde eures Berufes bewusst, aber auch der Verantwortung, die er mit sich bringt", so Franziskus.

 

Sorge um Kranke und Sterbende, vor allem wenn sie einsam sind, ist laut dem Papst keine ausschließliche Aufgabe von Gesundheitspersonal. "Wie viele kranke und alte Menschen leben zu Hause und warten auf einen Besuch! Der Dienst des Trostes ist eine Aufgabe für jeden Getauften", so Franziskus.

 

Krankenhäuser und Gesundheitsstationen sollten allen Bedürftigen ohne Ausnahme offenstehen. Leider sei es in einigen Ländern immer noch ein „Luxus“, sich behandeln zu lassen. Neben der fehlenden Verfügbarkeit einer angemessenen Behandlung von Krankheiten, kritisiert Papst Franziskus auch die ungleiche Verteilung von Impfstoffen gegen Covid-19.

 

 

Der katholische Welttag der Kranken am 11. Februar wird in diesem Jahr zum 30. Mal begangen. Er steht 2022 unter dem Motto: "Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist. Auf dem Weg der Nächstenliebe an der Seite der Leidenden". Der Tag geht auf eine Initiative Papst Johannes Pauls II. (1978-2005) zurück. Der Aktionstag soll für mehr kirchliche und allgemein gesellschaftliche Aufmerksamkeit sowohl für kranke Menschen wie für das Gesundheitspersonal sorgen.

 

Bild zur Meldung: Franziskus bei einer Generalaudienz Anfang 2020 (Vatican Media)